Die KI-Verordnung (EU AI Act) für den Mittelstand: Was wirklich gilt

Ohne Juristendeutsch, dafür mit konkreten Antworten.

Die KI-Verordnung ist die europäische Verordnung zur Regulierung von künstlicher Intelligenz. Seit August 2026 gelten zentrale Pflichten, auch für kleine und mittlere Unternehmen.

Welche Pflichten gelten aktuell

Die KI-Verordnung unterscheidet KI-Systeme nach Risikoklassen. Je höher das Risiko für Betroffene, desto mehr Pflichten. Für die meisten mittelständischen Anwendungen gelten vor allem Transparenzpflichten: Menschen müssen erfahren, wenn sie mit KI interagieren.

Typische KMU-Anwendungen und ihre Risikoklasse

AnwendungRisikoklasseHauptpflichten
Chatbot im KundenserviceBegrenztKennzeichnungspflicht
Texterstellung mit KIGeringPrüfung durch Menschen
KI in der BewerberauswahlHochDokumentation, Prüfpflichten
Terminplanung / RoutenoptimierungGeringMinimal
Videoüberwachung mit GesichtserkennungHoch/VerbotenGenaue Prüfung nötig

Was muss ICH tun? In 5 Schritten

1

KI-Inventar erstellen

Überblick über alle KI-Systeme, auch Schatten-KI.

2

Risikoklasse bestimmen

Jedes System einer Klasse zuordnen.

3

Pflichten ableiten

Konkrete Pflichten pro Risikoklasse prüfen.

4

Verantwortlichkeit klären

Intern oder extern zuständige Person benennen.

5

Regelmäßig aktualisieren

Die KI-Verordnung entwickelt sich weiter.

Wenn Sie diese Schritte nicht allein gehen möchten: Genau dabei unterstütze ich Sie.

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